MPK Logo Das Museum für Post und Kommunikation
und die Medienberater der TU Berlin präsentieren:
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Das Projekt an der TU

Zu Beginn stand die Idee von Clemens Schwender, wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU Berlin, die Gebrauchsanleitung in den Mittelpunkt einer Ausstellung zu stellen. Ein Alltagsgegenstand soll das Interesse von Hausfrauen, Rentnern und Schülern erwecken, ebenso wie von Sammlern und leidenschaftlichen Ausstellungsbesuchern. Der Kontakt zum Museum für Post und Kommunikation bestand schon, und somit waren auch die Ausstellungsräume bereits vorhanden.

Nun mußten nur noch die Exponate zusammengestellt und der Ausstellungsraum entsprechend vorbereitet, der Katalog zur Ausstellung gestaltet und die Pressearbeit organisiert werden.

Dieser kleine Berg Arbeit wurde Ende Oktober '96 auf drei Gruppen von StudentInnen des Studiengangs Medienberatung verteilt, die sich sodann ihren Arbeitszielen Gestaltung der Ausstellungsräume, Kataloglayout und Pressearbeit widmeten.

Schnell stellten sich kleinere Hürden heraus, die ein Praxisprojekt zu Tage bringt. Abspracheschwierigkeiten zwischen dem Veranstalter und den Studenten brachten so einige Gemüter manches Mal zum Wallen, aber am Ende ist man sich dann doch kompromißfähig einig geworden. Ebenso rannte die Zeit den Mitwirkenden im Eiltempo davon, so daß ein Show-down der Kataloggruppe kurz vor Redaktionsschluß einige Nerven kostete. Auch die Pressearbeit gestaltete sich zeitintensiver als erwartet, denn um wirklich das Interesse vieler potentieller Besucher zu erwecken, mußten alle Register gezogen werden. Erste Kontakte zu Presseorganen wurden schon im Dezember '96 erstellt, die dann, wiederaufnehmend im neuen Jahr, intensiviert und mit Fotos und Texten versorgt wurden. Auch hier schwang der Redaktionsschluß einiger Zeitungen wie das Schwert des Damokles über den Mitwirkenden.

Die Gestaltungsgruppe versuchte die Ausstellungsräume situationsgerecht mit verschiedenen Exponaten aus vergangener und heutiger Zeit auszustaffieren. Ein Hauptteil der Arbeit bestand darin, diese Objekte überhaupt erst einmal zu beschaffen, wie z. B. Papyrusrollen aus dem Ägyptischen Museum oder Haushaltsgeräte aus den 50er Jahren.

Schließlich ist durch gute Teamarbeit, viel Motivation und individuellen Einsatz eine interessante, außergewöhnliche Ausstellung zustande gekommen.

Text: Carmen Rohr


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